Gedanken sind keine Fakten

Meditation & Achtsamkeit.


Gerade fange ich an, diesen Artikel zu schreiben, da sehe ich an unserem Hund eine offene Stelle am Bein mit einem Stück Fleisch, was aus dem Bein heraus gewachsen ist. „Wildes Fleisch“ scheint das zu sein, Vanessa kennt das von Pferden und beruhigt mich. Mir rutscht das Herz in die Hose, weil ich gleich das Schlimmste denke. Dabei sind Gedanken keine Fakten.

Wo auch immer unsere Gedanken her kommen mögen, eines ist klar: Sie sind nicht die Realität, sie sind einfach nur Gedanken. Dabei können Sie uns unsere Realität zur Hölle machen, wenn wir ihnen Gehör verleihen, uns in ihnen verlieren oder – noch schlimmer – versuchen, sie wegzudrängen.

Das Problem beginnt dann, wenn wir uns über Gedanken Gedanken machen. Wir schaffen noch eine Schicht Gedanken über der anderen und laufen damit Gefahr, diese zu verstärken, indem wir ihnen Energie geben. Wir bekämpfen Feuer mit Feuer, was in den meisten Fällen nach hinten losgeht. Wenn negative Gedanken längere Zeit in unserem Bewusstsein sind, kommen auch noch Emotionen dazu. Und dann bekämpfen wir nicht nur Feuer mit Feuer, sondern mischen auch noch Brandbeschleuniger unter. 
Das Resultat sind Gedankenspiralen, die sich selbstständig machen. Wir verlieren den Bezug zum Augenblick und damit zur Realität. Wir malen uns Horrorszenarien aus, denken über den schlimmstmöglichen Fall nach und je mehr wir das tun, desto mehr glauben wir, dass dieser auch noch Realität sein könnte. Könnte er ja auch, ist er nur meistens nicht.

Der einzige Ausweg: Gedanken ziehen zu lassen. Ein mordsschwerer Ausweg, denn haben Gedanken einmal das Ruder übernommen, kommen wir schwer von ihnen los. Folgende Tipps gegen negative Gedanken können helfen:

Lässt Du Dich von Deinen Gedanken mitreißen oder kannst Du sie ziehen lassen? Wie lauten Deine Tipps?

Und sonst

Danke:
für unsere Gesundheit

Wo dieser Text geschrieben wurde:
auf der roten Couch



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