Diese App erinnert Dich daran, Pausen zu machen (und zu meditieren)

Meditation & Achtsamkeit.


Ich nutze die knapp fünf Euro teure App Breaktime (Mac OS X) viel zu wenig. In Breaktime stellst Du eine beliebige Zeit ein. Ist die Zeit abgelaufen, „zwingt Dich“ die App durch ein Ausgrauen des Bildschirms zu einer kurzen Pause. Selbstredend kannst Du die Pause jederzeit verschieben oder abbrechen. Und natürlich gibt es auch zahlreiche Alternativen, auch für Smartphone oder dieses andere Betriebssystem. Ich habe beim Ausprobieren verschiedener Programme gemerkt, dass der Unterschied im plakativen Ausgrauen des Monitors liegt. Nutze ich das Smartphone vielleicht sogar nur mit der Timer-Funktion, dann neige ich zumindest dazu, dass Klingeln einfach wegzudrücken und nicht die geforderte Pause einzulegen.

Der Grundgedanke hinter der App: Wenn Du regelmäßig eine kurze Pause einlegst, bleibst Du über den Tagesverlauf hinweg leistungsfähiger, konzentrierter und Du verringerst die Gefahr, Dich zu überanstrengen.

Dabei lässt sich die App noch für einige andere Dinge nutzen:

Für den Anfang solltest Du Dir vielleicht einen Timer auf zwei Minuten stellen, der Dir ein akustisches Signal gibt, sobald die Zeit abgelaufen ist. Setze Dich im Stuhl aufrecht hin, auf das vordere Drittel der Sitzfläche, ohne es Dir durch Anlehnen allzu gemütlich zu machen. Sitze komfortabel und zugleich wach.

  1. Atme ein paar Mal tief ein und aus
  2. Schließe die Augen, fühle Dein Gewicht auf dem Stuhl, höre die Umgebungsgeräusche. Gibt es Gerüche, die Du wahrnimmst oder hast Du einen Geschmack auf der Zunge?
  3. Wenn Du soweit bist, konzentriere Dich aufs Ein- und Ausatmen. Vielleicht hilft Dir auch, dabei bis „10“ zu zählen (Einatmen – 1; Ausatmen – 2; Einatmen – 3…), wenn Du bei 10 angekommen bist, fang’ wieder bei „1“ an
  4. Nach einigen Durchläufen kannst Du wieder ein wenig Deiner Umgebung gewahr werden wie in Schritt 2 und öffne langsam die Augen
  5. Gib’ Dir noch ein paar Sekunden, um bewusst zu entscheiden, was Du als nächstes machst

Mache diese Übung nur, wenn es Dein Umfeld zulässt. Wenn Du beispielsweise in einem Fabrikumfeld arbeitest, wo Deine volle Aufmerksamkeit gefordert ist, solltest Du Dir lieber einen ruhigeren Ort suchen. Auch bietet sich an, Deinen Vorgesetzten und Deine Kollegen ins Boot zu holen. Die zwei Minuten Meditation sind ein Drittel so lang wie eine normale Raucherpause, im Gegensatz zu dieser fördern sie jedoch die Gesundheit und steigern die Produktivität – beides Argumente, die Chefs und Kollegen gleichermaßen gefallen sollten. Wenn Du Unterstützung bei der Einführung von Meditation und Achtsamkeit in Deinem Unternehmen suchst, dann schreibe mir doch eine Mail.

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