Wie Du mit negativen Gedanken umgehen lernst

Meditation & Achtsamkeit.


Was würde passieren, wenn Du einfach von diesem Dach springst? Oder wenn Du den Mann da drüben auf die Straße schubst? Oder das Auto da vorne an der Ecke verkratzt? Manche Gedanken machen mir Angst. Und das ist auch gut so. Dennoch fühle ich mich schlecht, dass sie mir gekommen waren, ich fühle mich schuldig und frage mich, ob ich wirklich dazu im Stande wäre. Andy Puddicombe hat im Headspace Blog einen großartigen Artikel über den Umgang mit dieser dunklen Seite in uns veröffentlicht.

Der Punkt ist der: Gedanken sind schlicht Gedanken. Sie sind weder positiv, noch negativ. Den Wert, denen wir ihnen bemessen und die Energie, die wir in die Gedanken stecken, wenn wir sie mit Beachtung, weiteren Gedanken und Emotionen befeuern, macht sie erst mächtig. Klar, sind die in der Einleitung beschriebenen Gedanken beängstigend und unangenehm. Aber gerade diese Reaktion sollte eigentlich schon zeigen, dass alles in Ordnung ist. Hast Du noch nie einen solchen verrückenden Gedanken gehabt? Hand aufs Herz.

Wenn Du solche Gedanken hast, rufst Du sie bewusst auf? Beschäftigst Du Dich mit diesen Themen, weil Du ihnen gerne folge leisten würdest? Gefallen Dir diese Gedanken? Wenn eine dieser Fragen mit „ja“ beantwortet werden kann, dann solltest Du wirklich schnell Hilfe suchen. Wenn nein, dann sind es halt Gedanken, wo auch immer sie her kommen. Vielleicht erinnert Dich ein Erlebnis an eine Szene in einem Film oder in einem Buch? Dann hatte ein Anderer den Gedanken zuerst… :)

Entscheidend ist folgendes: Wenn Du solchen Gedanken keinen Raum lässt, wenn Du sie unterdrückst, dann kostet Dich das nicht nur Energie, die Du besser verwenden könntest. Die Druck wird auch stärker und die Gedanken immer belastender – als würdest Du ein Ventil bei einem Schnellkochtopf nicht ablassen. Wenn Du statt dessen übst, Dich nicht mit Deinen Gedanken zu identifizieren, dann brauchst Du Dich auch nicht schlecht oder schuldig zu fühlen. Wofür auch? Statt dessen kannst Du sie kommen lassen, wahrnehmen, ziehen lassen. Weg sind sie. Einfach geschrieben, sauschwer in der Praxis. Als Expete in Sachen Brainfuck weiß ich aber, dass sich das Üben lohnt.

Wie gehst Du mit negativen Gedanken um?

Und sonst

Danke:
für einen wundervollen Tag

Wo dieser Text geschrieben wurde:
auf der roten Couch



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