Denkanstöße für visuelle Unternehmenskommunikation

Am Rande.


Unternehmen haben viel zu berichten, vor allem an die eigenen Mitarbeiter. Besonders große Unternehmen informieren ihre Mitarbeiter häufig über Poster und Plakate, die an Standorten und Firmensitz aufgehangen werden. Richtlinien, Informationen zur Altersvorsorge und zu Rechten und Pflichten erscheinen mehr wie Werbeanzeigen und erhaschen eines nicht: Die Aufmerksamkeit des Mitarbeiters.

Gestern ist auf Wired.com ein Artikel über Carl Pappenheim erschienen. Dieser suchte auf den letzten Drücker noch ein Weihnachtsgeschenk für seine Mutter und kam per Zufall auf die Idee, Wörter grafisch anzuordnen und auf ein Poster zu drucken.

Aus dieser Idee ist mittlerweile das Unternehmen Spineless Classics geworden, welches Kurzgeschichten, aber auch komplette Romane auf Poster, Postkarten und sogar Puzzle druckt. Die Motive, die sich aus der grafischen Gestaltung ergeben, haben immer einen Bezug zur abgedruckten Geschichte.

Würde das Mission Statement eines Unternehmens nicht mehr im Fließtext erläutert und mit Stock-Foto-Material bebildert, sondern aus dessen Wörtern das Firmenlogo geformt, wie viel mehr Mitarbeiter würden lesen, worum es „ihrem“ Unternehmen eigentlich geht? Und wie stände des um die Informationen zur Altersvorsorge in Form eines alten Mannes mit Gehstock? Vielleicht würden sogar die Sicherheitsbestimmungen für die private Nutzung des Firmencomputers Beachtung finden, wenn sie die Form des facebook Logos hätten.

Das Copyright für die Abbildung liegt bei Spineless Classics.

Und sonst


Am Rande:

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